Eatwith.com – Essen mit Fremden leicht gemacht! (Foto: Leonor aus Barcelona via eatwith.com)

Eatwith.com – Essen mit Fremden leicht gemacht! (Foto: Leonor aus Barcelona via eatwith.com)

Eatwith.comLiebe Touristen, in Barcelona solltet ihr bei mir Tapas essen!

In Barcelona, Tel Aviv oder New York Lust auf ein landestypisches Dinner? Und keinen Bock, alleine zu essen? Bei Eatwith.com buchen Touristen Menüs bei Einheimischen. Unser Test ergab: eine wirklich leckere Idee.

Darum geht´s: Touristen lieben es – eatwith.com, ist ein Suchportal für Essen bei Einheimischen.

Das bringt es euch: Ein Essen mit einem ehemaligen Michelin-Koch? Eine opulente spanische Paella in Tel Aviv? Oder eine karibische Sause in Barcelona? Bei Eatwith.com findet ihr Leute, die euch für einen meist geringen Preis bekochen und die Gemeinschaft zelebrieren. Unter Fremden fühlt man sich so wie zu Hause. Und entdeckt kulinarische Highlights, die einem sonst verborgen geblieben wären. Leider bisher nur in Brasilien, Frankreich, Spanien, Israel, Italien, Großbritannien – und New York.

Das sagen wir: Schon auf den ersten Blick macht die Seite Eatwith.com Lust auf mehr. Ansprechende Bilder von lustigen und leckere Essensrunden in privaten Wohnungen lassen ein Urlaubserlebnis aufkommen. Und die Idee ist so genial wie einfach, dass man sich fragt, warum man noch nicht früher drauf gekommen ist: Hobbyköche (und auch einige professionelle) bieten Touristen einen schönen Abend an, mit Essen in der eigenen Wohnung und einem stimmigen Rahmenprogramm. Zu günstigen Preisen und immer mit einem Überraschungseffekt. À la „Das perfekte Dinner“, nur eben gegen Bezahlung und im Ausland. Nur schade, dass es das Angebot noch nicht in Deutschland und anderen Teilen der Welt gibt.

Eatwith.com: In Spanien und Israel auf der Welt lecker essen – unter Fremden!

Eatwith.com: In Spanien und Israel auf der Welt lecker essen – unter Fremden! (Screenshot: www.eatwith.com)

Die Registrierung ist einfach, das Angebot schnell ersichtlich. Anhand von Fotos und Fakten stellen die Gastgeber sich und die Wohnung vor und erklären, was den Gast erwarten wird. Meistens ist eine nette Lebensgeschichte inklusive. Also perfekt, um neue Leute kennenzulernen! Ein Blog begleitet die Seite. Man kann die Gastgeber bewerten und es steht bei Problemen ein 24/7-Support zur Verfügung. Sicherheit bietet das Bezahlsystem PayPal. Einzig die Macher der Seite treten nicht in Erscheinung, es wird dem Nutzer nicht klar, wer genau hinter der Seite steckt.

Das antworten die Macher: “Momentan haben sich über 2000 Leute bei eatwith.com angemeldet. Wir planen neue Features für die Seite, um die EatWith-Erfahrung online und offline zu verbessern. Seit unserem erfolgreichen Start in Barcelona und Tel Aviv ist EatWith seit dem 30. April für die ganze Welt offen. Wir werden Gastanträge aus der ganzen Welt akzeptieren und lassen unsere Community über die nächste Location entscheiden: Die Stadt mit der höchsten Anzahl an Anmeldungen während der folgenden 60 Tagen wird unsere nächste Location sein.”

Was hat Guy Michlin, Gründer von Eatwith.com zuerst und zuletzt geteilt? "Das erste war ein Airbnb-Apartment und das letzte ein EatWith-Essen in Barcelona!"

Was hat Guy Michlin (*1973), Gründer von Eatwith.com, zuerst und zuletzt geteilt? “Das erste war ein Airbnb-Apartment und das letzte ein EatWith-Essen in Barcelona!”

Das sagen andere: „Homage to BCN“-Blog meint: “Das hört sich nach einer echt coolen Idee an. Es gibt viele Nachwuchs-Köche da draußen, die mehr als fähig sind, eine wundervolle Dinner-Party zu veranstalten.”

Der DLCS-Management-Blog schreibt: “Ich bin der Meinung dass diese Community, die dich eine authentisches und intimes Dinner in Privathäusern genießen lässt, boomen wird!”

Note: 2

+ Anmeldung
+ modern
+ Idee
- Verbreitungsgebiet
- Seitengründer?

Style :
1 - Hinreißend
Transparenz :
3 - Ersichtlich
Nutzerfreundlichkeit :
1 - Selbsterklärend
Sparfaktor :
2 - Spottbillig
Aktivitätsgrad :
3 - Lebhaft
Vernetzung :
2 - Gesellig

Fakten

Gründung: 2013

Apps: -

Preisspanne: Je nach Angebot

Ort: Spanien, Israel, Großbritannien, Frankreich, Italien, Brasilien, New York (Juli 2013)

Anmeldung: Email, Facebook

Sprache: Englisch

Social Media:

     

Ein Gedanke zu „Liebe Touristen, in Barcelona solltet ihr bei mir Tapas essen!

  1. mmakar

    Rang: Star-Co-Worker

    Das ist eine richtig gute Idee. Es setzt Standard-Touri Programmen Authentizität und Gemeinschaft entgegen. Das beste, das mir und einer Freundin bei einer kurzen Istanbulreise passiert ist, ist dass wir einen alten Freund trafen, der seinerseits bei einem alten Freund von sich, einem Local, untergekommen war. Dieser lud uns mehrmals zum Essen ein und setzte uns Gerichte vor, die er “von seiner Mama gelernt” hatte. So klischéehaft es sich anhört, keine Restaurant war besser, und die Gespräche über sein Leben in Istanbul hat uns die Stadt auch sehr viel näher gebracht als jegliches Sightseeing.

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