Foodsharing.de: Der einfachste Weg, überschüssige Lebensmittel vor der Tonne zu retten (Foto: Morguefile.com)

Foodsharing.de: Der einfachste Weg, überschüssige Lebensmittel vor der Tonne zu retten (Foto: Morguefile.com)

Foodsharing.de Wir retten Lebensmittel!

Auf Foodsharing.de teilen Menschen überschüssige Lebensmittel. Nach unserem Test finden wir: Super Idee, noch wenige Nutzer und viele Kommunikationskanäle.

Darum geht es: Mit “Foodsharing.de” sorgt ihr dafür, dass alle Lebensmittel vor dem Abfallsdatum eine Verwendung finden.

Das bringt es euch: Endlich mal verreisen! Doch was passiert mit den Lebensmitteln, die im Kühlschrank nur darauf warten, gegessen zu werden? Es gibt bessere Lösungen, als Tonne oder Kompost: Wer Lebensmittel abzugeben hat, kann sich auf “Foodsharing.de” einloggen und seine Produkte eintragen. Sie stehen nun als kostenloses Angebot im Netz, und werden von jemanden abgeholt, der sich über die Leckereien freut.

Das sagen wir:Foodsharing.de” ist eine super Idee und ein spannendes Konzept. Die Plattform ist zur Zeit nur in Deutschland aktiv und hat über 16.000 Nutzer. Trotzdem ist nur ein Bruchteil davon gleichzeitig aktiv. In kleinen Orten oder auf dem Land werden also überhaupt keine Essenskörbe angeboten. Wir glauben, dass eine App, die es noch nicht gibt, der Verbreitung von “Foodsharing.de” auf die Sprünge helfen würde.

Screenshot Foodsharing.de: Deutschlandweit Lebensmittel teilen

Screenshot Foodsharing.de: Deutschlandweit Lebensmittel teilen

Das Design und die Schrift sind verständlich, aber die Optik ist nicht unbedingt attraktiv. Die Karte, wo die Essenskörbe eingetragen sind, erweist sich jedoch als sehr nützlich und leicht zu handhaben.
Bei der Transparenz erhält die Seite von uns die beste Note, denn man kann die Macher direkt anschreiben und somit direkt mit ihnen kommunizieren. Übrigens können die Nutzer die abgeholten Essenskörbe bewerten und Kommentare dazu posten, und sie können sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden. Das führt zu mehr Vertrauen und Vernetzung zwischen den Nutzern. Daher erhält “Foodsharing.de” Note 2 in der Kategorie “Vernetzung”.

Das sagen User:
„Ich denke, um eventuellen Missverständnissen bei der Essenskorbübergabe zu umgehen, könnte man ein Textfeld zur näheren Beschreibung des Essens hinzufügen. ( … ) ein paar Worte zum Zustand, Aussehen oder produktspezifischen Merkmalen. “ Daniel.S.

„Ich fände es toll, wenn man einen Essenskorb-Alarm einrichten könnte. Dann würden alle User innerhalb eines Umkreises um einen neu geposteten Essenskorb eine Mail erhalten.“ Wolfgang Reusch

Das antworten die Macher:
„Wir arbeiten gerade an einem Relaunch der Seite, da werden wir mehrere der Wünsche und Verbesserungsvorschläge der User erfüllen“.

Foodsharing.de-Gründer und Filmemacher Valentin Thurn, Regisseur vom Dokumentarfilm "Taste the Waste", 2012

Foodsharing.de-Gründer und Filmemacher Valentin Thurn, Regisseur vom Dokumentarfilm “Taste the Waste“, 2012

„Voraussichtlich im Dezember wollen wir “Foodsharing.de im Ausland verbreiten. Wir sitzen schon an den Übersetzungen. Bis jetzt nur in den europäischen Nachbarländern, aber wenn wir auf Spanisch übersetzen, ist ja theoretisch auch Argentinien möglich!“

„Im Frühsommer kommt die App auf den Markt. Mit der kann man sich auch die Fahrradroute zum Essenskorb berechnen lassen.“

“Wir arbeiten gerade an der Möglichkeit, den Menschen auf der Karte auch die Hotspots zu zeigen. Also die Orte, wo sie Lebensmittel abgeben und tauschen können, ohne es posten zu müssen.”

Lieber Valentin Thurn, was haben Sie als Erstes und als Letztes geteilt?

„Persönlich habe ich als Erstes viele Plastiktüten voll mit Fallobst geteilt – Das waren so richtig schöne, fette, große Dinger. Das war letzten Oktober. Als Letztes, habe ich sechs Flaschen Alkoholfreies Bier geteilt, die nach einer Party übrig geblieben sind.“

Das schreiben andere: “Je mehr Menschen ihr Essen teilen, desto nützlicher wird das Netzwerk”, kommentiert Utopia.de

“Hand aufs Herz: Würden Sie Essen von Fremden annehmen, die es selber nicht mehr möchten?”, wollen die Blogger der Neuen Züricher Zeitung wissen.

Das hat sich verändert (Update vom 14. Mai 2013):

Relaunch: “Seit heute kannst du die Ergebnisse sehen. Ein überarbeitetes Design, neue Suchmöglichkeiten (beispielsweise im regionalen Umkreis und über Postleitzahlen) und einfachere Kontaktaufnahmen zwischen Anbietern und Interessenten sind die wichtigsten neuen Möglichkeiten, die wir anbieten.”

Ein kleiner Auszug der tollen neuen Funktionen:

Stichwort- und PLZ-Suche
Umkreissuche mit KM-Filter
Fotos und Beschreibung im Essenskorb
Lokale Städteseiten mit fokussierten Essenskörbe auf Google Maps
Private Nachrichten über Essenskörbe
Essenskorb Alarm: Benachrichtigungen von Essenskörben via Stadt- oder PLZ-Filter
Übersichtsseite von Essenskörben
Verbessertes Profil
und vieles mehr …

 

 

Note: 2

+ Idee
+ Transparenz
+ Nutzwert
- Aktivität
- Fehlende App

Style :
2 - Entzückend
Transparenz :
1 - Glasklar
Nutzerfreundlichkeit :
2 - Übersichtlich
Sparfaktor :
1 - Geschenkt
Aktivitätsgrad :
3 - Lebhaft
Vernetzung :
3 - Aufgeschlossen

Fakten

Gründung: 2012

Apps: -

Preisspanne: Kostenlos

Ort: Deutschland

Anmeldung: Email, Facebook

Sprache: Deutsch

Social Media:

     

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