Branche: Style, Tests
Kleiderkreisel: So viele Angebote, dass man nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. (Screenshot: Kleiderkreisel.de)

Kleiderkreisel: So viele Angebote, dass man nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. (Screenshot: Kleiderkreisel.de)

kleiderkreisel.deOnline-Flohmarkt für Kleider, Kosmetik und Accessoires

Gebrauchte Kleider, abgetragene Schuhe, halbleere Parfumflakons – auf kleiderkreisel.de tauscht, kauft oder verkauft ihr so ziemlich alles. Im Test erwies sich die Plattform als ramschiger Online-Flohmarkt mit teilweise fragwürdigen Angeboten.

Darum gehts: Auf kleiderkreisel.de (oder kleiderkreisel.at) könnt ihr man Kleider, Taschen, Schuhe, Kosmetikprodukte und Accessoires aller Art mit anderen tauschen oder verkaufen.

Das brigt es euch: Wenn ihr mal wieder euren Kleiderschrank ausmistet, ist kleiderkreisel.de sicher die Gelegenheit, um ungeliebte, gebrauchte, halbleere und abgenutzte Dinge loszuwerden. Erlaubt ist scheinbar alles was einem in die Hände fällt, das Schrägste waren bisher benutzte Lippenpflegestifte.

Das sagen wir: Das Konzept der Seite ist gut gemeint, allerdings krankt kleiderkreisel.de an der wenig schönen Optik, den schlechten Bildern der User und der unübersichtlichen Anordnung der Angebote.

Screenshot Kleiderkreisel: "Schön, aber unübersichtlich."

Screenshot Kleiderkreisel: “Schön, aber unübersichtlich.”

Klickt man auf die Seite kleiderkreisel.de, wird man erst einmal von einer riesigen Werbeanzeige abgelenkt. Auf was für einer Seite wir gelandet sind, worum es dort geht und was wir davon haben, erfahren wir am Rande, klein in einem Kasten zusammengefasst. Gleich auf der ersten Seite sind so viele unterschiedliche Angebote aufgelistet, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Außerdem sind uns einige Produkte negativ aufgefallen. Angebrochene Parfumflakons und gebrauchte Lippenpflegestifte und sogar getragene Bikinis werden zum Tausch oder Verkauf angeboten. Die Zustandsbeschreibung kam uns dabei nicht immer ehrlich vor. Bei nahezu jedem Angebot heißt es “Zustand: Hervorragend”. Wir fragen uns wie das bei den obengenannten Produkten der Fall sein kann.
Die Fotos werden von den Nutzern selber gemacht und hochgeladen. Daher ergibt sich leider ein sehr uneinheitliches Angebots-Bild. manche Bilder sind leider sehr schlecht fotografiert, teilweise kann man das Kleidungsstück nicht richtig erkennen. Wir hätten uns eine bessere Bildqualität gewünscht.

Auf der anderen Seite: Die hohe Zahl an Angeboten macht die Seite sehr lebendig, ständig flattern neue Klamotten oder Accessoires herein. Schnäppchenjäger treffen hier daher regelmäßig: ein schickes, neues Sommerkleid für fünf Euro? Traumhaft.  Auch schön: Ihr könnt die Anbieter direkt anschreiben, deren Verkaufsverhalten bewerten – und sämtliche aktuellen Angebote durchstöbern.

Das sagen andere: “Im Vordergrund steht der Community-Gedanke: User präsentieren ihre Sachen selbst als Models, geben Stylingtipps und tauschen sich über Mode, Nachhaltigkeit oder Starstylings aus”, lobt glamour.de

“Inzwischen bin ich seit über einem halben Jahr (Anmeldung am: 25.09.2011) erfolgreiches und glückliches Mitglied bei Kleiderkreisel”, sagt eine Nutzerin auf ciao.de

“Ein verregneter Sonntagnachmittag ist der ideale Zeitraum für Tauschwillige”, sagt die NOZ

Note: 2.2

+ Nutzer
+ Auswahl
+ Preise
- Layout
- Bilder
- Beschreibung
- Glaubwürdigkeit

Style :
4 - Nett
Transparenz :
2 - Klar
Nutzerfreundlichkeit :
3 - Plausibel
Sparfaktor :
1 - Geschenkt
Aktivitätsgrad :
1 - Dynamisch
Vernetzung :
2 - Gesellig

Fakten

Gründung: 2009

Apps: -

Preisspanne: Von 1,00 € bis Grenze nach oben offen

Ort: Deutschland, Tschechien, Polen, Litauen, Frankreich

Anmeldung: Email, Facebook

Sprache: Deutsch

Social Media:

     

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