Spielzeugkiste, Kinder

Auf meinespielzeugkiste.de könnt ihr Spielzeuge leihen und kaufen ©meinespielzeugkiste.de

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Tommys Bagger ist viel cooler! Meinespielzeugkiste.de verleiht Markenspielzeug, macht Schluss mit Kinderneid und rettet BATMAN und BARBIE vor der Tonne. Wir haben die Seite getestet.

Darum geht ’s: Auf meinespielzeugkiste.de leiht, teilt und verschenkt ihr gebrauchte Markenspielzeuge. Von LEGO bis Playmobil, von Fisher Price bis Ravensburger- alles ist dabei.

Das bringt es euch: Ein Spielzeugleben kann kurz sein. Kaum gekauft landet die neue Errungenschaft unterm Bett oder wird nicht mehr angerührt- Kinderalltag eben. Auf Dauer ist das ein teurer Spaß. Kaufen ist out und Leihen in.

Das sagen wir: Kinder haben nie Zeit. Sie müssen immer spielen. Eltern haben noch weniger Zeit. Sie müssen arbeiten, kochen, Rechnungen bezahlen und na klar- Spielsachen einkaufen. Schön, dass es mit meinespielzeugkiste.de eine Plattform gibt, die es den alltagsgeplagten Eltern ermöglicht in wenigen unkomplizierten Schritten das Wunschspielzeug ihres Zöglings zu besorgen.

Optisch ist die Seite klar strukturiert. Die Farben wirken dezent im Hintergrund und die Schrift ist leicht verspielt aber nicht langweilig. Jedem Kunden ist klar, wo und was er klicken muss. Was zu beachten ist, wird auf dem „So funktioniert’s“- Button erklärt. Designer würden sagen: Form folgt Funktionalität.

Wer Spielzeuge mieten will, klickt einfach auf „Spielzeuge“ und legt sie in seiner „Kiste“ ab. Dabei kann der Nutzer zwischen einer Premium-Variante (originalverpackte Spiele), gegen einen 5 Euro Aufpreis und einer „Klassik-Box“ (gereinigte Spielsachen) wählen.

Die Gretchenfrage aber lautet, was kostet der Spielzeug-Spaß? Der Mieter wählt zwischen drei verschiedenen „Kisten“. Das kleinste Paket, S-Kiste, bietet zwei Spielzeuge nach Wahl für 14 Euro monatlich. Ein stolzer Preis. Noch teurer wird’s bei der M-Kiste (24 Euro für 4 Spiele) und der L-Kiste mit 6 Spielzeugen für 34 Euro im Monat. Billig ist anders. Doch vergleichen lohnt sich, denn originale Spielzeuge von PLAYMOBIL oder LEGO gehen noch mehr an den Geldbeutel. Dafür gibt’s keine Gebühren, wenn der Dreikäsehoch einmal etwas kaputt macht und auch die Versandkosten entfallen.

Wenn ihr Fragen und andere Problemchen habt, bietet meinespielzeugkiste.de eine „Live-Fragen“- App im unteren Bildschirmbereich an, mit der ihr direkt und ohne Anruf oder Mail eure Fragen stellen könnt. Ansonsten bekommt ihr alle Daten aus dem Impressum.

Leider fehlt die Interaktion mit anderen Nutzern, die auch die Spielsachen nutzen. Darunter leidet der Vernetzungsgrad.

Wir meinen: meinespielzeugkiste.de ist eine Homepage ohne überladenen Schnickschnack und kinderleicht zu bedienen. Die Auswahl an Spielzeugen wächst ständig an und es kommt keine Langeweile auf. Der ewige Kinderneid ist damit passé.

Das sagen die Macher: Einer der Gründer von meinespielzeugkiste.de ist Florian Spathelf. Er selbst hat keine Kinder, will aber Kinderträume erfüllen. „Eigentlich wollte ich Car-Sharing machen, aber Spielzeug ist cooler. Außerdem versteht unsere Homepage jedes Kind. Spielzeug aussuchen, spielen solange man will und zurücksenden. “, sagt Spathelf. Die Käuferschicht, Eltern zwischen 25 und 35 Jahren, habe das Projekt sehr gut angenommen und man habe jetzt sogar einen Investor an Bord, erzählt der Spieleverleih-Pionier weiter.

Note: 2.8

+ guter Seitenaufbau
+ schnelle Anmeldung
+ einfache Bezahlung
- nicht billig
- kein Facebook

Style :
3 - Angenehm
Transparenz :
1 - Glasklar
Nutzerfreundlichkeit :
1 - Selbsterklärend
Sparfaktor :
4 - Bezahlbar
Aktivitätsgrad :
4 - Angeregt
Vernetzung :
4 - Zurückgezogen

Fakten

Gründung: 2012

Apps: -

Preisspanne: 14 € - 34 € pro Kiste/ Monat

Ort: Berlin

Anmeldung: Email

Sprache: Deutsch

     

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