Branche: Skills, Tests
Je mehr Geld Bands über die Plattform bekommen, desto größer ist die Freude. (Foto: flickr.com/LeonArts.at)

Je mehr Geld Bands über die Plattform bekommen, desto größer ist die Freude. (Foto: flickr.com/LeonArts.at)

Sellaband.deMusik-Crowdfunding: Haste mal ‘n’ Euro für deine Lieblingsband?

Ihr mögt talentierte Musiker? Macht doch Musik-Crowdfunding und unterstützt Bands via sellaband.de – und finanziert so den Einstieg in große Karrieren. Im Test erwies sich die Plattform als gute Alternative zu klassischen Crowdfunding-Seiten.

Darum geht’s: Musik-Crowdfunding. Bei Sellaband.de könnt ihr Bands oder einzelne Künstler aus den Bereichen Pop, Rock, Elektro und Hiphop finanziell unterstützen. Damit diese beispielsweise eine Tour organisieren, ein Plakat erstellen lassen, ein ganzes Album aufnehmen können.

Das bringt es euch: Je nachdem, wie viel Geld ihr den Newcomern zur Verfügung stellt, bekommt ihr ein großes oder kleines Dankeschön! Das reicht von einem Band-Poster bis hin zu einem privaten Wohnzimmerkonzert.

Das sagen wir : Wir finden, dass Sellaband.de die beste Cowdfunding-Plattform ist, um gezielt Musiker zu untersützen. Der Unterschied zu allgemeinen Crowdfunding-Seiten wie startnext.de: die Seite konzentriert sich auf Musiker. Und da auf die Genres Pop, Rock, Hiphop und Elektro.

Sellaband.de ist ansprechend gestaltet, die jeweiligen Bands können ihre Seiten individuelle gestalten – dennoch bleibt das Muster der Präsentation einer Band immer gleich. Die Besucher bekommen ein Gefühl für die einzelnen Newcomer. Sie verstehen meist, wofür die Band steht, wo sie hin will, welchen Stil sie vertritt. Möchte sie einen Künstler unterstützen, können sie das in mehreren Stufen. Ab einem Support von 25 Euro zum Beispiel bekommen Mitglieder ein Dankeschön von der Band oder von dem Künstler. Die Musik ist inspirierend – wer sich emotional ergriffen fühlt von der jeweiligen Band, zahlt gerne den ein oder anderen Euro für ihren zukünftigen Erfolg.

Sellaband.de: Screenshot der Pop-Kategorie

Sellaband.de: Screenshot der Pop-Kategorie

Nicht so schön finden wir hingegen, dass manche Bands auf Sellaband.de unter mehreren Kategorien erscheinen. Wir finden, dass gerade auf einer Musikplattform klar unterschieden werden sollte: Was ist Rock? Was ist Pop? Zudem haben wir teils das Gefühl, dass einige Musiker in der Masse untergehen, weil sie in der jeweiligen Kategorie auf den hinteren Seiten präsentiert werden.

Das sagt der Macher: “Ja, es kommt tatsächlich vor, dass Bands unter verschiedenen Kategorien erscheinen. Das liegt daran, dass Musiker bei uns die Möglichkeit haben, ihre Präsentation selbst zu gestalten. Als wir ihnen sagten, sie müssten dafür eine Musikrichtung angeben, haben sie sich tatsächlich diskriminiert gefühlt! Viele von ihnen wollen sich nicht in eine Ecke schieben lassen. Weil jede Band individuell sein will, gehört es zu ihren Ansprüchen, angeben zu können, dass sie beispielsweise Alternativ-Pop machen – dann erscheinen sie eben in beiden Kategorien: Alternative und Pop. Für uns ist das okay. Damit es auf Sellaband.de nicht passiert, dass Künstler auf den hinteren Seiten untergehen, aktualisieren wir unsere Seite jede Woche – je nachdem, wie viele Klicks die einzelnen Bandseiten bekommen, desto weiter vorne erscheinen sie auch! Es liegt also in der Hand der Musiker. Ich würde sagen: Im Schnitt haben wir jede Woche fünf bis zehn neue Bands, die wirklich erfolgversprechend sind.”

Was war bislang die höchste Summe, die Sie einer Band gegeben haben, Michael Bogatzki (geb. 1971, Gründer von Sellaband.de)? “Ich persönlich habe einer Band mal 1.500 Euro gegeben."

Was war bislang die höchste Summe, die Sie einer Band gegeben haben, Michael Bogatzki (1971, CEO von Sellaband.de)? “Ich habe einer Band mal 1.500 Euro gegeben. So sind wir Musikfans: Wenn wir uns für etwas begeistern, dann richtig!”

Das meint ein Nutzer: „Die Idee, dass Interessenten (sprich: “believers”) die CD-Produktion usw. finanzieren und anschließend dafür die CD bekommen (Digi-Pack) finde ich spitze!“ MechanimaL

Note: 2

+ Layout
+ Indivudualität
+ Supporting
- Undurchsichtig

Style :
1 - Hinreißend
Transparenz :
2 - Klar
Nutzerfreundlichkeit :
1 - Selbsterklärend
Sparfaktor :
3 - Günstig
Aktivitätsgrad :
2 - Quicklebendig
Vernetzung :
3 - Aufgeschlossen

Fakten

Gründung: 2006

Apps: -

Preisspanne: 5 - 300 Euro pro "support"

Ort: Deutschland/Ausland

Anmeldung: Email

Sprache: Deutsch

Social Media:

     

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