neighborgoods.net: Die Nachbarschaftshilfe im Internet funktioniert fast nur in den USA (Foto: lilieks, mzacha, frecuencia, memoossa, sxc.hu)

neighborgoods.net: Die Nachbarschaftshilfe im Internet funktioniert fast nur in den USA (Foto: lilieks, mzacha, frecuencia, memoossa, sxc.hu)

neighborgoods.netUnd wie kann ich ihnen helfen, Herr Nachbar?

Von der Leiter bis zum Zelt – bei neighborgoods.net leiht ihr euch Dinge von euren Nachbarn, die im Haushalt fehlen. Im Test zeigt sich, dass die Idee der Plattform gut, das Handling jedoch kompliziert ist.

Darum geht´s: Bei neighborgoods.net leiht und verleiht ihr alltägliche oder abgefahrene Dinge quer durch eure Nachbarschaft. Dabei könnt ihr neue Leute kennen lernen oder aber auch nur mit euren Freunden „sharen“.

Das bringt es euch: Die Lampe muss dringend aufgehängt werden, doch keine Leiter im Haus? Irgendjemand im Wohnviertel hat garantiert ein Dreimeter-Exemplar. Und dank neighborgoods.net findet ihr den Retter mit einem Klick.

neighborgoods.net: Viel Potenzial, doch bisher bei uns wenig verbreitet (Screenshot 9.April 2013)

neighborgoods.net: Viel Potenzial, doch bisher in Deutschland noch wenig verbreitet (Screenshot 9.April 2013)

Das sagen wir: Die Idee hinter neighborgoods.net ist nicht neu. Doch dank der Plattform kann man sich jetzt online mit seinem Umfeld zum Leihen und Verleihen vernetzen. Der Style von neighborgoods.net ist schlicht, aber verständlich, die Google Maps geben einen zusätzlichen räumlichen Eindruck, wo etwas verliehen oder gebraucht wird. In puncto Transparenz verteilen wir die Note „3“. So ist es zwar möglich, über ein Kontaktformular mit dem Team zu kommunizieren, doch ein richtiges Impressum gibt es nicht. Außerdem müssen sich die User bei der Anmeldung nicht verifizieren, das wirkt etwas unsicher. Auch bei der Nutzerfreundlichkeit ziehen wir einen Punkt ab, da es für Neulinge nicht einfach ist, das System aus Freunde- Wish- oder Itemlisten zu durchschauen. Das hat die Gründerin allerdings schon erkannt und bietet eine Demo-Leihaktion an. Das hilft! Der Spaßfaktor der Plattform ist hoch, da jeder Anbieter selber entscheiden kann, wie viel Geld er verlangt. Es gibt keine Vermittlungskosten bei neighborgoods.net, so findet man auch kostenlose Angebote. Möchte man allerdings ein Profi-Profil mit Verifizierungsmöglichkeiten, kostet das umgerechnet 7,70Euro. Aktiv ist die Plattform vor allem in den USA, in Deutschland ballen sich die Angebote meist nur um die Großstädte.

Das sagen User: “Excited to see so many of my friends and neighbors already using neighborgoods.net. Share your tools, ladders, folding chairs and other resources with your neighbors for free. Building community one relationship at a time:) ” (Deb Henry, 3. April 2013)

“I´ve saved $160. I´ve helped others save $210 – and our planet. I love neighborgoods.” (Jory)

Note: 2.2

+ Layout
+ eigenen Freundeskreis
- Aktivität
- Struktur
- Verifizierung

Style :
2 - Entzückend
Transparenz :
3 - Ersichtlich
Nutzerfreundlichkeit :
2 - Übersichtlich
Sparfaktor :
2 - Spottbillig
Aktivitätsgrad :
2 - Quicklebendig
Vernetzung :
2 - Gesellig

Fakten

Gründung: 2009

Apps: -

Preisspanne: je nach Verleiher, auch kostenlos

Ort: weltweit, vor allem Los Angeles

Anmeldung: Email, Facebook, Twitter

Sprache: Englisch

Social Media:

     

Ein Gedanke zu „Und wie kann ich ihnen helfen, Herr Nachbar?

  1. Michel

    Rang: Co-Worker

    Das ist eine super Idee! Vor allem der gemeine Großstädter, der oft nicht einmal seine Nachbarn im eigenen Haus kennt, kann hier nicht nur ein paar Euro und jede Menge Zeit sparen, sondern vor allem neue Leute in der direkten Umgebuing kennen lernen. Wenn man sich dabei auch gleich noch gegenseitig helfen kann, steht einer guten Nachbarschaft eigentlich nichts mehr im Weg :-)

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