Teildeinessen.de: Gerichte teilen im Internet klappt problemlos, wenn genügend mitmachen (Foto: privat)

Teildeinessen.de: Gerichte teilen im Internet klappt problemlos, wenn genügend mitmachen (Foto: privat)

Teildeinessen.dePasta vom Nachbarn

Lecker, günstig und sozial – auf Teildeinessen.de bieten Hobbyköchen Gerichte zum Teilen an. Unser Test zeigt: Was für ein toller Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.

Darum gehts: Teildeinessen.de bringt Köche und Genießer zusammen. Hier könnt ihr euch Mahlzeiten von anderen Nutzern abholen, die ihr euch selbst wahrscheinlich nie gekocht hättet – und zahlt dafür den Einkaufspreis. Oder wart ihr selbst als Kochkünstler am Herd aktiv und habt noch Essen übrig? Dann teilt den Inhalt eurer Töpfe mit netten Leuten aus der Umgebung.

Das bringt es euch: Keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen? Oder einfach keine Zeit? Teildeinessen.de stillt den Hunger. Einmal angemeldet, erfahrt ihr, wo in eurer Nachbarschaft leckere Lasagne oder saftiger Apfelkuchen zum Abholen bereit steht. Wenn ihr mit eurer Tupperdose in fremden Küchen steht, kommt ihr ganz leicht mit den Hobbyköchen ins Gespräch und leistet einen wertvollen Beitrag gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

Teildeinessen.de: Schöne Idee, noch wenig User in Deutschland (Screenshot_2013-04-12)

Teildeinessen.de: Schöne Idee, noch wenig User in Deutschland (Screenshot_2013-04-12)

Das sagen wir: Jeder Deutsche wirft im Jahr über 80 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Das muss nicht sein. Dank Teildeinessen.de könnt ihr Speisen, die ihr übrig habt, mit Leuten aus der Nachbarschaft teilen. Die Plattform ist liebevoll und persönlich gestaltet. Man erfährt von den Visionen der Macher und kann diese bei Fragen und Problemen sogar per Handy kontaktieren. Das Design ist intuitiv. Die Rollen als Abholer und Koch sowie alle verwendeten Symbole werden nachvollziehbar erklärt. Auch sieht man direkt auf einer Karte in welchen Regionen die User aktiv sind. Leider sind das in Deutschland noch nicht so viele. Ganz im Gegensatz zu Belgien und den Niederlanden, wo die Plattform ihren Ursprung hat. Dort sind es bereits 25.000 Menschen, die mitmachen. Am Testtag stoßen wir in den Nachbarländern auf fünf Angebote, wie zum Beispiel eine “Marokkaanse Linzensoep” oder einen “Oranje Cheesecake”.

Für Vertrauen sorgt die Tatsache, dass man die Köche mit so genannten „Dankeschöns“ bewerten kann und diese in einem Ranking gelistet werden. Aber reicht das? Die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und nicht jede Küche blitzblank sauber. Wir hoffen das Beste und wünschen allen Essensteilern einen guten Appetit!

Das sagen die Macher: “Wir setzen auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Werbung läuft über Facebook und Twitter. Und wir legen Karten mit der Internetadresse aus.”

 

Teildeinessen: Gründerin Ines van Doremalen

Was haben Sie als letztes geteilt, Ines van Doremalen (geb. 1964, Gründerin von teildeinessen.de)? “Ein Nasi Goreng Gericht.“ (Foto: privat)

Unterschied zu ähnlichen Plattformen: Genauso wie Teildeinessen.de will auch foodsharing.de ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung setzen. Allerdings teilt man hier in erster Linie Lebensmittel und keine fertig gekochten Gerichte. Auf mitesszentrale.de und mealsharing.org verabreden sich Gastgeber und Gäste zum gemeinsamen Essen.

Note: 2

+ übersichtlich
+ User-Führung
+ Ranking der beliebtesten Köche und hungrigsten Abholer
- Nutzerzahl

Style :
2 - Entzückend
Transparenz :
1 - Glasklar
Nutzerfreundlichkeit :
1 - Selbsterklärend
Sparfaktor :
3 - Günstig
Aktivitätsgrad :
3 - Lebhaft
Vernetzung :
2 - Gesellig

Fakten

Gründung: 2013

Apps: -

Preisspanne: Einkaufspreis der Lebensmittel

Ort: Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande

Anmeldung: Email

Sprache: Deutsch

Social Media:

     

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